Schulsozialarbeit

Ziel der Schulsozialarbeit ist eine Verbesserung des Lern- und Lebensumfeldes der Schülerinnen und Schüler. Sie hilft Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen.

Die Schulsozialarbeit bietet

  • Schweigepflicht nach §65 SGB VIII
  • Individuelle Unterstützung durch Information, Orientierung und Begleitung
  • Einen geschützten Rahmen mit verlässlichen Anwesenheitszeiten
  • Kompetenz und Professionalität durch fachliche Weiterbildung unter anderem in den Bereichen Mediation, Beratung, Krisenintervention, Projektplanung, sowie Vernetzungsarbeit mit Fachstellen.
  • Kooperation/Unterstützung der Schülervertretung

Die Schulsozialarbeit unterstützt bei:

  • Konflikten
  • Lernschwierigkeiten
  • Suchtproblemen
  • familiären Schwierigkeiten
  • finanziellen Schwierigkeiten
  • Ängsten
  • Erlernen von Sozialkompetenzen
  • gesundheitlichen Problemen
  • Orientierungslosigkeit
  • Mobbing und anderen Klassenproblemen
  • Bewerbungen oder beim Ausfüllen von Formularen
  • Begleitung bei Ämtergängen und Erstkontakten zu Beratungsstellen
  • Lebens- und Zukunftsperspektiven
  • Fragen der Erziehung
  • Projektentwicklung und Durchführung
  • …allen Problemlagen, die Bauchschmerzen und Schlaflosigkeit bereiten!

Vermittlung

Als Schnittstelle kann, je nach Problematik und Unterstützungsbedarf an die richtige Fachstelle oder Beratungsstelle vermittelt oder auch direkt Kontakt hergestellt werden, z.B. Drogenberatung, Jugendamt, Agentur für Arbeit, Starthilfe, Schulpsychologe, Erziehungsberatungsstelle. Bei besonderem Bedarf kann auch eine Begleitung angeboten werden.

Präventionsmaßnahmen

Präventive Maßnahmen wie Beratung, Projekte oder Aufklärungsarbeit, können in Kooperation mit Beratungslehrern und Beratungsstellen, zum Beispiel in den Bereichen Drogenmissbrauch, Konflikte und Gewalt, sowie radikale Orientierungen geplant und angeboten werden.

Beratung

In Einzel- und Gruppengesprächen können Lernende, Lehrkräfte und Eltern im vertrauten Rahmen unter Schweigepflicht die Schwierigkeiten besprechen. Die individuelle Problemlage wird sortiert, reflektiert und Lösungsmöglichkeiten sowie Handlungsstrategien gemeinsam entwickelt.

Krisenintervention bei Konflikten, Ängsten, Mobbing oder Gewalt und Streitschlichtung

Bei nicht vorhersehbaren schwierigen Situationen kann zusätzliche Betreuung und Hilfe geleistet werden um einen passenden Ausweg zu finden oder Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen. Durch die neutrale Rolle der Schulsozialarbeit kann sie mediatorisch Hilfe leisten, wenn die Betroffenen unter Freiwilligkeit nach einer Lösung ohne Schuldzuweisung suchen.

Vernetzung

Es besteht ein aktives Netzwerk mit Fachdiensten, Bildungsträgern und Ämtern, wie Beratungsstellen, Ärzten, Schulen und anderen sozialen Einrichtungen und regionalen Betrieben.

Projektentwicklung und Durchführung

Durch Teamtraining, Kooperationsübungen, erlebnispädagogischen- , Kommunikations- und Konflikttrainingseinheiten können Klassen, Lerngruppen oder einzelne Schülerinnen/Schüler unterstützt werden. Diese können in der Unterrichtsgestaltung integriert oder als einzelne Projekte angeboten werden und dienen als Kompetenztraining oder zur Motivationssteigerung.

Die Schulsozialarbeit ist eine intensive Kooperationsform der Jugendhilfe und Schule. Im Schwalm-Eder-Kreis wird sie durch das Land Hessen, die Kommunen des SEK und die Schulen finanziert. Anstellungsträger ist die Starthilfe Ausbildungsverbund Schwalm-Eder e.V.

Ihre Ansprechpartnerin

Kirsten Schopf
Schulsozialarbeiterin
kirsten.schopf@radko-stoeckl-schule.de