Fachoberschule

Allgemeines

Die Fachoberschule baut auf dem mittleren Abschluss auf. Sie führt in verschiedenen Fachrichtungen und Organisationsformen in Verbindung mit einer beruflichen Qualifizierung zur Fachhochschulreife. Der Unterricht soll den Schülerinnen und Schülern die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln, die zur Aufnahme und erfolgreichen Absolvierung eines Hochschulstudiums befähigen.
Der Unterricht soll die Allgemeinbildung der Schülerinnen und Schüler erweitern und die Fähigkeiten für ein lebenslanges Lernen fördern.
Für die berufliche Bildung werden fachpraktische und fachtheoretische Grundlagen - sofern nicht bereits vorhanden - in der gewählten Fachrichtung geschaffen und im Grundlagenwissen gefestigt, vertieft und ergänzt. Die Fachoberschule soll außerdem auf die Übernahme von Aufgabenbereichen in mittleren und gehobenen Funktionen vorbereiten oder die Voraussetzungen für eine selbstständige Tätigkeit schaffen.

Die Fachoberschule endet mit einer Prüfung, deren Bestehen zum Studium an einer Hochschule berechtigt.


Fachrichtungen

  • Sozialwesen
  • Technik mit den möglichen Schwerpunkten
    • Elektrotechnik/Maschinenbautechnik
    • Elektrotechnik/Informationstechnik
  • Wirtschaft und Verwaltung mit den möglichen Schwerpunkten
    • Wirtschaft
    • Wirtschaft bilingual

Organisationsform A

Erster Ausbildungsabschnitt (11. Klasse)

  • 2 Tage/Woche Unterricht
  • 3 Tage/Woche Praktikum

Zweiter Ausbildungsabschnitt (12. Klasse)

  • 5 Tage/Woche Unterricht

Zielsetzung

Die Fachoberschule in der Organisationsform A führt über den ersten und zweiten Ausbildungsabschnitt in Verbindung mit einer beruflichen Qualifizierung zur allgemeinen Fachhochschulreife. Der erfolgreiche Besuch der Fachoberschule führt zu einem Bildungsabschluss, der den Zugang an den Fachhochschulen und Universitäten sowie zu entsprechenden Tätigkeiten der gewählten Fachrichtung eröffnet.


Abschluss

Der Bildungsgang der Fachoberschule in den Organisationsformen A und B endet mit der Fachhochschulreifeprüfung, die aus einem schriftlichen Teil und einem im Bedarfsfall durchgeführten mündlichen Teil besteht.


Zugangsvoraussetzungen für die Organisationsform A

Die Aufnahme in die zweijährige Form der Fachoberschule setzt voraus:

  • die Versetzung in die Einführungsphase einer öffentlichen oder staatlichen anerkannten gymnasialen Oberstufe oder
  • ein Zeugnis über den mittleren Abschluss (Realschulabschluss) oder
  • ein Abschlusszeugnis einer zweijährigen Berufsfachschule oder
  • ein als gleichwertig anerkanntes Zeugnis und
  • eine schriftliche Zusage, dass die fachpraktische Ausbildung (Praktikum) sichergestellt ist.

Das Zeugnis gemäß den genannten Zugangsvoraussetzungen muss mindestens befriedigende Leistungen in zwei der Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik nachweisen, wobei in keinem der genannten Fächer die Leistungen schlechter als ausreichend sein dürfen.


Zugangsvoraussetzungen für die Organisationsform B

Die Aufnahme in die einjährige Form der Fachoberschule setzt voraus:

  • ein Zeugnis über den mittleren Abschluss (Realschulabschluss) mit den entsprechenden Noten und
  • einen Nachweis über eine erfolgreich abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung

Informationen zur zentralen Abschlussprüfung und zu den Lehrplänen

Aktuelle Informationen zur zentralen Abschlussprüfung sowie zu den Lehrplänen können Sie über die Seite des Hessischen Kultusministeriums einsehen.


Ihre Ansprechpersonen

Dagmar Eisel
Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung/Sozialwesen
dagmar.eisel@schule.hessen.de